Laura Ochmann – Geigen-Virtuosin

Laura Ochmann wurde 2002 in London geboren und begann im Alter von vier Jahren Violine zu spielen. Ihren ersten regelmäßigen Unterricht erhielt sie bei Angelika Schaffar-Kottmann mit Unterstützung von Prof. Alois Kottmann, einem prominenten Vertreter der Schule von Carl Flesch. 2010 wechselte sie zu Prof. Ute Hasenauer an die Hochschule für Musik und Tanz Köln und wurde bereits im Alter von zehn Jahren in das Pre-College Cologne als Jungstudentin aufgenommen. Ihre Ausbildung hat sie in Meisterkursen u. a. bei Saschko Gawriloff, Pinchas Zukerman, Irina Goldstein und Arabella Steinbacher ergänzt, wodurch sie weitere musikalische Impulse erhielt. Seit dem Wintersemester 2019/20 studiert Laura Ochmann bei Prof. Marco Rizzi an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim.

Die junge Geigerin konnte bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewinnen. Dazu zählen der 1. Preis beim internationalen „Max-Bruch-Musikwettbewerb“ für Kinder und Jugendliche in Köln, der 2. Preis beim Internationalen Concours Grumiaux pour Jeunes Violonistes in Namur (Belgien), der 1. Preis plus Sonderpreis beim Mendelssohn-Wettbewerb in Kronberg und die Goldmedaille in der höchsten Wertungsklasse beim Concours Européen pour Jeunes Solistes in Luxemburg. 2016 wurde ihr beim Deutschland-Finale des Lions-Musikpreises ein Sonderpreis für die „beeindruckende Leistung als jugendlicher Teilnehmer“ verliehen. Ein Jahr später gewann sie den 1. Preis beim Alfred-Csammer-Violinwettbewerb in Karlsruhe und den 1. Preis beim Concours FLAME in Paris. Zudem erspielte sie sich bei „Jugend musiziert“ mehrfach den 1. Preis mit Höchstpunktzahl.

Genau zu ihrem achten Geburtstag debütierte Laura Ochmann als Solistin mit den Frankfurter Sinfonikern unter der Leitung von Prof. Hans-Friedrich Härle mit dem Violinkonzert in a-Moll von J. B. Accolay beim Galakonzert in Schloss Schönborn in Heusenstamm. Seitdem tritt sie dort weiterhin jährlich auf und spielte u. a. das Violinkonzert KV216 von W. A. Mozart, Introduction und Rondo Capriccioso von Camille Saint-Saëns, die Romanze in F-Dur von L. van Beethoven, das Violinkonzert Nr.1 von Niccolo Paganini und das Violinkonzert D-Dur von P. I. Tschaikowsky. Die junge Künstlerin konzertierte unter anderem mit dem WDR Sinfonieorchester, der Neuen Philharmonie Westfalen unter der Leitung von David Marlow sowie mit der Kammerphilharmonie Rhein-Erft. Mit der Thüringer Philharmonie spielte Laura Ochmann in Kloster Eberbach sowie in der Alten Oper Frankfurt. Kammermusikalisch hatte die Nachwuchsgeigerin Auftritte im Kölner Dom, in der Kölner Philharmonie und im Alten Plenarsaal des Bundestages. Sie gastierte beim Festival Ticino Musica in Lugano und bei den Seligenstädter Klosterkonzerten. Im Sommer 2016 und 2018 führten sie Konzertreisen mit dem Pre-College Cologne unterstützt von Bayer Kultur durch Österreich, Schweiz und Oberitalien.

Laura Ochmann spielt eine Violine von Carlo Antonio Testore, Mailand 1737, und einen Violinbogen von Charles Tourte, ca. 1800, der ihr von der Kalliope Stiftung Düsseldorf zur Verfügung gestellt wird.

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